Meine Heimat

Einmal habe ich es gehasst, Deutscher zu sein. Es war am 22. August 1996. So gegen 9 Uhr. Mein Einberufungsbescheid war angekommen. Ich sollte mich zum 1. September bei den Pionieren in Speyer melden. Ich musste mich meiner Heimat stellen.

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Aus Spaß an der Musik

Eins kann man ausschließen: Dass Bob Dylan Geld braucht. Wenn er also ins Studio geht, um eine Weihnachtsplatte aufzunehmen, geht es ihm nicht darum, ein paar letzte Cent aus seinem Ruhm zu schlagen. Wie es so manche tun, die Weihnachts-CDs aufnehmen. Sondern um den Spaß, den er daran hat. Passenderweise nennt Dylan das Ganze „Christmas in the Heart“.

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Der Bürgersteig

Saarländer im Exil, 14: Nichts ist so deutsch wie ein Bürgersteig. Und nur wenig verbindet den Saarländer kulturell derart stark mit dem Reich. Doch dieses Kulturgut droht zu verschwinden.

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Pflichtlektüre

Es war der Ritterschlag für ein Kinderbuch, als Umberto Eco seine Kollegin JK Rowling bat, sie möge Harry Potter nicht sterben lassen. Die Figur sei so wichtig für die kollektive Phantasie geworden, dass dem Zauberschüler ein (fiktives) Leben als erwachsener Zauberer gegönnt werden müsse. Es war das Jahr 2007 und die Welt wartete auf den Abschluss einer Serie, die heute vor gut 20 Jahren begann und die Welt ordentlich durchrüttelte – nicht nur die der Literatur.

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Es war doch gut gemeint

Minderheiten vor Diskriminierung zu schützen, vor allem vor sprachlicher – kann solch ein Versuch überhaupt zu etwas Schlechtem führen? Ja, sagen die beiden Münchner Publizisten Daniel Ullrich und Sarah Diefenbach in ihrem Buch „Es war doch gut gemeint“. Sie gehen der Frage nach, „wie Political Correctness unsere freiheitliche Gesellschaft zerstört“.

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